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Humboldt-Bayer-Mobil

Expeditionen: das Humboldt Bayer Mobil von 2010 bis heute


Seit 2010 ist das Humboldt Bayer Mobil vorwiegend an Berliner Schulen unterwegs und brachte eine Vielzahl von spannenden Expeditionsreisen hervor, die jeweils für eine Dauer von ca. zwei Jahren Bestandteil des Programms waren.

Polarexpedition

Schnee wird auf einer Waage vermessen
Foto: Patrick Meinhold
Im Winter 2010 erforschten Berliner Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 und 6 das Leben in der Kälte. Schwerpunkte lagen bei dieser Expedition auf den Themengebieten Ernährung, Kleidung, Fortbewegung, Tiere und Wohnen. So wurde beispielsweise der Nährstoffgehalt von Lebensmitteln bestimmt, die isolierende Wirkung von Fettschichten und von Textilien analysiert sowie die Funktionsweise von Iglus untersucht.



 

Alexander-von-Humboldt-Expedition

Jungs tragen Ausrüstung durch einen Wald
Abb.: Bayer Bitterfeld GmbH
Diese Expedition startete Anfang 2011 und trug die Leitfrage: „Wie forschen Wissenschaftler?“. Hierzu begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 auf die Spuren von Alexander von Humboldt und erforschten ihre Umgebung. So wurden der Schulhof, die Schule und die Nachbarschaft als fremde Länder betrachtet, an denen es unzählige neue Dinge zu entdecken und zu dokumentieren gab. Denn was wären Forscherinnen und Forscher ohne sachgemäße Dokumentation ihrer wissenschaftlichen Beobachtungen und Ergebnisse? Diese Expedition zeichnete sich vor allem durch eine offene Aufgabenstellung aus, die den Schülerinnen und Schülern viele Freiräume ließ. Sie bildeten selbstständig Hypothesen, planten ihr Vorgehen und setzten dieses in Form von Experimenten zur Beantwortung ihrer Fragen individuell um.
 

Kooperation mit dem Jugendforschungsschiff

Mädchen mit Schwimmweste auf Segelboot hält eine Angelschnur
Foto: Matthias Heyde
Im August und September 2013 wurde eine modifizierte Alexander-von-Humboldt-Expedition in Zusammenarbeit mit dem Jugendforschungsschiff am Tegeler See in Berlin angeboten. Humboldt selbst hatte viele Jahre im nahegelegenen Schloss Tegel gelebt. Hier untersuchten die Schülerinnen und Schüler das unbekannte Land und Wasser. Die Proben wurden sorgfältig im Labor untersucht und die Ergebnisse der verschiedenen Habitate präsentiert.




 

 

 

Kriminalexpedition

Von 2014 bis 2016 Schülerinnen in Mobil forschen mit Mikroskop und halten eine Zeichnung in der Hand wurde die Kriminalexpedition an Berliner Schulen angeboten. Auf dieser Forschungsreise schlüpften die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 in die Rolle von Forensikern sowie der Kriminalpolizei und versuchten mit Hilfe naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen einen fiktiven Kriminalfall zu lösen. Hierbei handelte es sich um einen Einbruch in die Alexander-von-Humboldt-Schule. Jeder Mensch hinterlässt in seinem Alltag Spuren, genau das machen auch Einbrecher an einem Tatort. Bei dieser Expedition ging es darum diese Spuren zu finden, zu sichern und zu untersuchen. Die Ermittler konnten in Vorarbeit zehn Personen angeben, die für den Tatzeitpunkt kein Alibi hatten. Sie stehen also unter dringendem Tatverdacht. Wer der zehn Verdächtigen könnte der Täter sein? Diese Frage sollte mit Hilfe von 12 Indizien beantwortet werden, die akribisch im Labor untersucht wurden. Bespielsweise wurden Fingerabdrücke sichtbar gemacht oder Blutspuren untersucht. In Dienstbesprechungen wurde der Ermittlungsstand besprochen und beraten, ob die Beweislage ausreicht, um den Kreis der Verdächtigen eingrenzen zu können. Der didaktische Schwerpunkt lag bei dieser Expedition auf den Ansätzen des Konzepts „Nature of Science“.